icon_sms.bmp (1270 bytes)  SMS Messenger, Standard-Software für das Falcom A2D-3 GSM-Modem


SMS-Messenger ist eine Standard-Software für das intelligente GSM-Modem A2D-3 von Falcom. Mit SMS-Messenger können folgende Funktionen abgedeckt werden:

Mit dieser Standard-Software sind alle diese Möglichkeiten mit einem minimalen Kosenaufwand realisierbar. SMS-Messenger ist frei konfigurierbar und so können eine oder mehrere Funktionen ausgewählt werden um die gewünschte Anwendung zu realisieren ohne zusätzliche Software-Entwicklungskosten.

a2d-3.jpg (26893 bytes) Abbildung 1

GSM-Modem A2D-3

Inhaltsverzeichnis:

Uebersicht der SMS-Messenger Anwendung

Abgehende SMS-Meldungen, ausgelöst durch einen der vier Eingänge

Eingehende SMS-Meldungen auf dem Drucker protokollieren

Eingehende SMS-Meldungen steuern die Ausgänge

Voice-Verbindung für Anweisungen, Durchsagen, Hilfeleistung und Abhörung

Datenverbindung für Fernsupport, Datenübermittlung und Fernkonfiguration

Abfrage des aktuellen Staus mittels SMS-Kommunikation

Anmelden im GSM Netzwerk.

Beschreibung der Parameter

Der integrierte Monitor

Betriebssystem und Debugger

Einstellungen

Download der Anwendung 'SMS-Messenger'

Anschlusskabel

Impressum

Uebersicht der SMS-Messenger Anwendung.

Dies ist eine Uebersicht von den vielfältigen Anschlussmöglichkeiten beim SMS-Messenger. Damit sind viele praktische Anwendungen realisierbar wie beispielsweise Alarmierung, Gegensprechanlage, Fernsteuerung, Fermüberwachung, Statusabfrage, Fernkonfiguration u.s.w. Mit dem grossen Speisespannungsbereich kann das A2D-3 auch ab Batterie betrieben werden, beispielsweise in motorisierten Fahrzeugen.

Der SMS-Messenger besitzt vier Ein- beziehungsweise vier Ausgänge. In diesem Beispiel sind zwei Eingänge und zwei Ausgänge vorgesehen. Den Eingängen kann eine Textmeldung hinterlegt werden, die als SMS abgesetzt wird, sobald der entsprechende Eingang aktiviert ist.  Die Ausgänge können mit einem einfachen Skript mittels SMS-Meldungen gesteuert werden. Um ein Ausgang zu aktivieren muss lediglich der Text "Output,0,1" übermittelt werden. Dies bedeutet dann, der Ausgang #0 wird aktiviert. Die weiteren Details sind unten beschrieben.  

messenger.jpg (43164 bytes) Abbildung 2

Anschlussmöglichkeiten

Abgehende SMS-Meldungen, ausgelöst durch einen der vier Eingänge.

Jedem der möglichen vier Eingänge kann eine Telefon-Nummer und ein Text hinterlegt werden. Sobald der entsprechende Eingang aktiviert ist, wird der hinterlegte Text als SMS an die hinterlegte Telefon-Nummer übermittelt. Dies kann bereits als eine Anwendung eingesetzt werden um sogenannte Ereignisse als SMS zu versenden.

Ein SMS für Eingang #0 wird wie folgt konfiguriert:

SMSNumber10="+41791234567"

Message10="Textzeile 1"

Message11="Textzeile 2"

Entsprechend für den Eingang #1:

SMSNumber10="+41791234567"

Message10="Textzeile 1"

Message11="Textzeile 2"

Der Text inklusive Telefon-Nummer ist auf maximal 160 Zeichen beschränkt. Siehe unter Einstellung um mehr über die Vorgehensweise zu erfahren.

Achtung: Die Eingänge müssen durch einen Serie-Wiederstand geschützt werden. (Siehe oben) Das A2D-3 kann während dem Initialisierungsvorgang zerstört werden, wenn die Eingangsspannung direkt angelegt ist. Mit anderen Worten, beim Aufstart sind die Eingänge kurzfristig als Ausgänge konfiguriert und werden kurzzeitig angesteuert.

Sehe auch unter Interface B.

Eingehende SMS-Meldungen auf dem Drucker protokollieren.

An COM2 des A2D-3 kann ein serieller Drucker angeschlossen werden. Dieser Drucker wird alle eingehenden SMS inklusive der Telefon-Nummer des Senders protokollieren. Diese Funktion kann dazu eingesetzt werden, um beispielsweise eingehende  SMS-Meldungen wie ein Bon an die betreffende Person weiterzugeben.

Eingehende SMS-Meldungen steuern die Ausgänge.

Um die Ausgänge zu steuern wird ein SMS an das A2D-3 übermittelt. Das SMS kann ein paar einfache Kommandos enthalten, mit welchen die Ausgänge gesteuert werden.

Mit der aktuellen Version sind folgende Kommandos implementiert:

Output,0,1 Ausgang #0 wird aktiviert.
Output,0,0 Ausgang #0 wird zurückgesetzt.
Pulse,0,500 Ausgang #0 wird für 500 ms aktiviert.
Delay,1000 Warte für 1000 ms
Info Anweisung ein SMS mit Information über den aktuellen Status zu senden.

Die Kommandos können nun beliebig kombiniert werden. Um beispielsweise eine Alarmlampe einzuschalten und eine Alarmhupe zweimal ertönen zu lassen, könnte man folgende Kommandozeile (Skript) übermitteln: "Output,0,1 Pulse,1,500 Delay, 2000 Pulse,1,500". Dieses Skript wird wie folgt übersetzt: Ausgang #0 einschalten (Alarmlampe), Ausgang #1 für 0.5 Sek. aktivieren (Alarmhupe), 2 Sek. warten, Ausgang #1 für 0.5 Sek. aktivieren.

Mit dem Kommando 'Info' werden Informationen per SMS angefordert. Die Informationen werden umgehend mit einem Informations SMS beantwortet. Für weitere Details siehe unter:

Abfrage des aktuellen Staus mittels SMS-Kommunikation.

Achtung! Bei einem Reset des A2D-3 wird die Skript-Interpretation abgebrochen und nicht wieder aufgenommen.

Konfigurieren der Ein- und Ausgänge.

Mit dem Parameter 'OUTPUTS' müssen die Ausgänge konfiguriert (reserviert) werden. Dies ist notwendig, weil sonst unnötige SMS-Meldungen übermittelt werden.

OUTPUTS=3 Bei diesem Parameter reserviert jeweils ein Bit den entsprechenden Ausgang.

Bit #0 = Ausgang #0 --- Bit #3 = Ausgang #3.

In diesem Beispiel werden Ausgang #0 & #1 reserviert.

Bitte siehe auch unter Parameter: FLAGS.

Voice-Verbindung für Anweisungen, Durchsagen, Hilfeleistung und Abhörung.

Hier sind zwei Möglichkeiten vorgesehen:

Um eine Voice-Verbindung herzustellen, macht man nichts weiter als ein ganz normaler Anruf auf die Voice-Nummer des A2D-3 Modem.

Eine Voice-Verbindung zum führen eines Gesprächs.

Das Modem nimmt den Anruf automatisch entgegen und schaltet das Mikrofon und den Lautsprecher ein. Dadurch ist es möglich, eine Durchsage zu machen oder zu überprüfen ob die Gegenstelle ungewöhnliche Geräusche auftreten. Natürlich kann auch ein normales Telefon-Gespräch geführt werden.

Eine Voice-Verbindung zum überprüfen der Funktionsbereitschaft.

Auch hier nimmt das Modem den Anruf automatisch ab. Danach wird eine Status-Melody mittels DTMF-Tönen abgespielt, sofern sich das Modem im Normalzustand befindet. Anschliessend wird sofort aufgelegt, um die Verbindungsdauer so kurz wie möglich zu halten.

Die Status-Melody hat folgende Töne: Di, Da, Di Da, Di, Da

Bitte siehe auch unter Parameter: FLAGS.

Datenverbindung für Fernsupport, Datenübermittlung und Fernkonfiguration.

Um eine Datenverbindung herzustellen muss man die entsprechende Daten-Nummer des Modem wählen. Das Modem nimmt den Anruf automatisch entgegen und schaltet transparent auf die serielle Schnittstelle COM1 durch. Der Verbindungsaufbau beträgt zurzeit ca. 30 Sekunden. Die Uebertragungsrate der Daten beträgt 9600 Bit/Sek.

Optional kann ein Ausgang aktiviert werden, sobald die Verbindung erstellt ist. Damit kann man die angeschlossene Anwendung auf die bereitgestellte Datenverbindung aufmerksam machen.

Dazu muss der Parameter 'ONLINEOUT' wie folgt angegeben werden:

ONLINEOUT=2 Ausgang #2 aktivieren, wenn die Datenverbindung erstellt ist. (Ausgang #0..#3)

Auch dieser Ausgang muss reserviert werden. (Siehe ' Konfigurieren der Ein- & Ausgänge.)

Optional kann auch ein Daten-Prompt aktiviert werden. Dieser Prompt wird an den Host geschickt sobald die Datenverbindung für die Kommunikation bereit steht. Damit besteht die Möglichkeit nach dem Wählen auf den Prompt zu warten.

Dazu muss der Parameter 'DATAPROMPT' wie folgt angegeben werden:

DATAPROMPT="Ready." Der Prompt 'Ready.' wird an den Host gesendet sobald die Datenverbindung bereit ist.

Achtung: Zurzeit muss ein Felefon-Abonoment mit Daten-Nummer abgeschlossen werden, um diese Funktion nutzen zu können.

Abfrage des aktuellen Staus mittels SMS-Kommunikation.

Mittels eines SMS kann man die aktuellen Informationen vom SMS-Messenger anfordern. Dazu schickt man ein SMS an den SMS-Messenger mit dem Kommando 'Info'.

 

MESSENGER:

Version: 1.00

IMEI: 4493012500411290

GSM: 402bM11B.56 1036032 090100 16:02

Field: 25.0

Inputs: (#0..#3) 0000

Time:15:28:25 19.02.2002

Dabei bedeuten die Einträge folgendes:

Version: Die aktuelle Version von SMS-Messenger.
IMEI: Die einmalige IMEI-Nummer von diesem Modem. (International Mobile Equipment Identity.)
GSM: Die aktuelle Version der GSM-Engine.
Field: Die aktuelle Feldstärke für den Modem-Standort. (Normaler Empfang im Bereich 7...35)
Inputs: Zustand der Inputs #0..4, vobei 0 = inaktive, 1 = aktive. 
Time: Aktuelle Zeit & Datum von der internen Uhr des SMS-Messenger.

Je nach Handy werden die Daten unterschiedlich dargestellt.

Achtung: Das Informations SMS wird an den Absender der Info-Anforderung zurückgeschickt. Deshalb kann nicht mit einem Computer über das Internet ein Informations SMS angefordert werden. Nur mit dem Handy möglich.

Anmelden im GSM Netzwerk.

Nach dem Einschalten (Anlegen der Speisespannung) des SMS-Messenger muss sich dieser zuerst beim GSM-Provider anmelden. Das A2D-3 besitzt 2 LED's. Die grüne LED zeigt die Betriebsspannung an. Die orange LED zeigt den Status der GSM-Engine an. Hier kann man den Anmeldevorgang gut beobachten.

Bei diesem Ablauf kann man von einer korrekten Anmeldung ausgehen.

Anmerkung: Falls der Anmeldevorgang deutlich weniger lange dauert, ist meistens etwas mit der SIM-Karte nicht in Ordnung. 

Beschreibung der Parameter.

Die Parameter sind in einem EEPROM gespeichert. Wenn ein Parameter fehlt, werden vordefinierte Ersatz-Parameter (Defaults) verwendet.

Wie die Parameter eingestellt werden, siehe unter Einstellungen.

Modemspezifische Parameter:

Parameter: COM1, COM2

Default: 9600,8N1,H Enspricht 9600 Baud, 8 Databit, No Parity, 1 Stopbit, Hardware-Handshake.
Verwendung: Einstellen der Uebertragungsparameter für COM1 und COM2.
Werte: Baudrate: 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400

Databits: 7, 8

Parity: N=None, E=Even, O=Odd

Stopbits: 1, 2

Handshake: H=Hardware, X=Xon/Xoff, N=None

Beispiel: k COM2 "9600,81N"

Dadurch wird COM2 ohne Hardware-Handshake auf 9600 Baud, 8 Datenbit, Keine Parity, 1 Stopbit eingestellt.

Parameter: AUTO

Default: Kein
Verwendung: Mit diesem Parameter wird das automatische Starten der Anwendung eingestellt. Bei SMS-Messenger immer 'LG0'.
Werte: L = Load, G = Go, Segmentnummer 0..5.
Beispiel: k AUTO "LG0"

Dadurch wird die Anwendung (SMS-Messenger) im Segment #0 geladen und ausgeführt. Dies endspricht dem AUTOEXEC.BAT beim MS-DOS.

Parameter: GSM

Default: 9600,D2,1234 Entspricht 9600 Baud, Dualband, PIN.
Verwendung: Damit wird die GSM-Engine initialisiert. Dieser Parameter ist unbeding erforderlich um eine Fehlerfreie Funktion zu gewährleisten. Bei SMS-Messenger kann lediglich ein anderer PIN eingestellt werden.
Werte: Baudrate: 9600, Gerätetyp: D2, PIN-Code.
Beispiel: k GSM "9600,D2,4444"

Dadurch wird der PIN auf '4444' eingetellt. Die übrigen Werte dürfen nicht verändert werden.

Anmerkung: Der PIN-Code ist nur erforderlich, wenn dies auf der SIM-Karte so eingestellt ist.

Parameter: MONITOR

Default: 0
Verwendung: Damit werden die Monitor-Komandos bereits beim Aufstart aktiviert. Wird im normalfall nicht benutzt.
Werte: Bit #0: Monitorausgabe aktivieren.

Bit #1: Zugriff auf interne GSM-Engine aktivieren.

Beispiel: k MONITOR 0

Dadurch wird die Monitorausgabe ausgeschaltet.

Anmerkung: Der Monitor verwendet COM2 als Konsole. COM2 ist beim SMS-Messenger nicht benutzt, ausser für den Monitor.

SMS-Messenger spezifische Parameter:

Parameter: OUTPUTS

Default: 0 oder nicht vorhanden.
Verwendung: Reserviert die gewünschten Ausgänge.
Werte: 1 = Ausgang #0, 2 = Ausgang #1, 4 = Ausgang #2, 8 = Ausgang #3.
Beispiel: k OUTPUTS 7

Damit werden Ausgänge #0..#2 reserviert.

Parameter: ONLINEOUT

Default: Nicht vorhanden.
Verwendung: Spezifiziert welcher Ausgang bei einer aktiven Datenverbindung aktiviert werden soll.
Werte: 0, 1, 2 ,3 für die Ausgänge #0..#3.
Beispiel: k ONLINEOUT 3

Damit wird Ausgang #3 bei einer Datenverbindung aktiviert.

Parameter: DATAPROMPT

Default: Nicht vorhanden.
Verwendung: Dem Host anzeigen das die Datenverbindung bereit ist.
Werte: Ein beliebiger Zeichen-String bis zu 32 Zeichen Länge.
Beispiel: k DATAPROMPT "Bereit."

Wenn  beispielsweise mit dem Hyper-Terminal von Windows gewählt wird, erscheint der Prompt 'Bereit.' sobald die Datenverbindung benutzt werden kann.

Parameter: SMSNUMBER00, SMSNUMBER10, SMSNUMBER20, SMSNUMBER30

Default: Nicht vorhanden.
Verwendung. Einstellen der Telefon-Nummer zu einem vordefinierten SMS-Empfänger.
Werte: Beliebige Telefon-Nummer im Format: +41796363182
Beispiel: k SMSNUMBER10 "+41796363182"

Damit wird ein SMS an den Empfänger mit der Telefon-Nummer '+41796363182' gesendet, wenn Eingang #1 aktiviert wird.

Als Meldung wird gesendet was unter 'MESSAGE10..MESSAGE19 definiert ist.

Dieses Beispiel bezieht sich auf Eingang #1. Analog werden die anderen Eingänge parameterisiert. 

Anmerkung: Falls nur die Telefon-Nummer angegeben wird ohne eine entsprechende Meldung, dann wird folgende Meldung gesendet: "SMS Messenger problem, no message for input #1 defined!".

Parameter: MESSAGE00..09, MESSAGE10..19, MESSAGE20..29, MESSAGE30..39

Default: Nicht vorhanden.
Verwendung: Vordefinieren einer SMS-Meldung für einen SMS-Empfänger.
Werte: Beliebige Text-Meldungen zusammengesetzt aus MESSAGE10..MESSAGE19.
Beispiel: k MESSAGE10 "Guten Tag, "

k MESSAGE11 "Der Eingang #1 wurde gerade aktiviert."

k MESSAGE12 "Viele Grüsse von SMS-Messenger."

Die drei Zeilen gegeben durch MESSAG10..13 werden zu einer Meldung zusammengefasst gesendet.

Dieses Beispiel bezieht sich auf Eingang #1. Analog werden die anderen Eingänge parameterisiert. 

Anmerkung: Die einzelnen Zeilen müssen fortlaufend nummeriert werden, sonst wird nicht die ganze Meldung gesendet. Es können maximal 160 Zeichen pro SMS gesendet werden. Falls mehr vorgegeben werden, werden nur die ersten 160 Zeichen der Meldung gesendet.

Parameter: FLAGS

Default: Nicht vorhanden.
Verwendung: Hier können zusätzliche Optionen eingeschaltet werden.
Werte:
Bit #0: L = Nur eine Voice-Verbindung erstellen.
H = Voice-Verbindung erstellen und mit Status-Melody antworten.
Bit #1: L = Interpretiere eingehende SMS zum steuernder Ausgänge.
H = Eingehende SMS nicht interpretieren.
Beispiel: k FLAGS 1

Damit wird die Status-Melody Option aktiviert.

Der integrierte Monitor.

Um den integrierten Monitor benutzen zu können, muss ein PC mit dem Hyper-Terminal an die serielle Schnittstelle COM2 des A2D-3 Modem angeschlossen werden. Das Hyper-Terminal wird auf 9600,8,N,1 eingestellt.

Durch Eingabe von'Ctrl+E' sollte folgender Bildschirm angezeigt werden:

monitor_help.jpg (60715 bytes) Abbildung 3

Hilfe zu Monitor-Kommandos.

Dies sind die Kommandos des integrierten Monitors. Der Monitor ist Bestandteil der SMS-Messenger Applikation und ist immer aktiv.

monitor_info.jpg (80747 bytes) Abbildung 4

Abfrage verschiedener Informationen

Durch Eingabe von 'Ctrl+I' können weitere Informationen angezeigt werden. Mit 'Ctrl+F' kann die Feldstärke und mit 'Ctrl+V' die SMS-Messenger Version angezeigt werden.

Anmerkung: Auf dieser Schnittstelle werden auch die empfangenen SMS-Meldungen ausgegeben. Diese werden bei einem angeschlossenen Monitor angezeigt.

Betriebssystem und Debugger.

Das Betriebssystem ist ähnlich den MS-DOS aufgebaut, soweit dies möglich war. Das Betriebsystem ist eine Kombination aus Services, Monitor und Debugger und meldet sich mit dem Prompt 'dbg186:'. Das Betriebssystem ist zudem auch verantwortlich für das Laden und Starten der Applikation.

Wie beim Monitor wird auch hier ein PC mit dem Hyper-Terminal als Konsole an die serielle Schnittstelle des A2D-3 angeschlossen.

Es gibt zwei Möglichkeiten den Debugger zu aktivieren:

Nach dem Einschalten der Speisung hat man ca. 3 Sekunden Zeit um das Kommando '@' auf dem angeschlossenen Hyper-Terminal einzugeben. Dies führt zusätzlich zum sogenannten 'Autobaud', das heisst, der Debugger versucht automatisch die Uebertragungsparameter  des Hyper-Terminal zu übernehmen. Zum Beispiel: 38400,8,1,N.

Bei laufender Anwendung kann im Monitor das Kommando 'Ctrl+Q' eingegeben werden, wobei sich dann der Debugger auch auf dieser Schnittstelle mit den aktuellen Uebertragungsparameter  meldet.

monitor_debugger.jpg (47694 bytes) Abbildung 5

Debugger mit 'Ctrl+Q' aktiviert.

Im Unterschied zum Monitor meldet sich der Debugger immer mit dem Prompt 'dbg186:'. Durch die Eingabe des Kommandos '?' auf den Prompt des Debugger bekommt man eine Uebersicht der möglichen Kommandos innerhalb des Debuggers. Natürlich werden nicht all diese Kommandos vom Anwender benötigt, aber es ist trotzdem wichtig, sich etwas mit dem Debugger vertraut zu machen. Das Kommando 'K' wird der Anwender sicher benutzen müssen, aber das behandeln wir im nächsten Kapitel.

debugger_help.jpg (116131 bytes) Abbildung 6

Uebersicht der Kommandos im Debugger.

Einstellungen.

Als erstes muss der Debugger aktiviert werden. Siehe auch unter Betriebssystem und Debugger.

Um Einstellungen vorzunehmen benutzt man das Kommando 'K' des Debuggers. Um weitere Informationen zu diesem Kommando zu erhalten, kann man das Kommando 'K?' benutzen und man bekommt eine detaillierte Uebersicht dazu.

command_k.jpg (92726 bytes) Abbildung 7

Uebersicht zu Kommando 'K'.

Um einen Ueberblick der aktuellen Einstellungen zu erhalten, wird das Kommando 'K' verwendet. Damit werden alle vorhandenen Einstellungen angezeigt.

current_settings.jpg (63941 bytes) Abbildung 8

Aktuelle Einstellungen.

Einstellungen werden wie folgt eingegeben:

dbg186: K SMSNUMBER10"+41796363182"

Bitte beachten, das bei der Eingabe drei Elemente angegeben werden, ohne das Gleichheitszeichen '='. Nämlich 'K', der Name 'SMSNUMBER10' sowie der Wert.

Einstellungen werden wie folgt gelöscht:

dbg186: K SMSNUMBER10 C

Auch hier wieder drei Elemente.

Download der Anwendung 'SMS-Messenger'.

Um SMS-Messenger auf ein Falcom A2D-3 zu laden ist folgende Vorgehensweise anzuwenden.

terminal_settings.jpg (20566 bytes) Abbildung 9

Hyper-Terminal Einstellungen.

download.jpg (77043 bytes) Abbildung 10

Download SMS-Messenger.

Mit dem Kommando 'W Messenger_1_10 8000' den Download einleiten. Wobei 'W' für (Write to flash) in den Flash-Speicher schreiben, 'Messenger_1_00' als Programmname mit Version und '8000' Segment 8000 bedeuten.

Den Download starten mit 'Menu', 'Ubertragung', 'Textdatei Senden...', und Auswahl des entsprechenden Programms. Das Programm hat normalerweise die Extension HEX, also MESSENGE.HEX. Während dem Download wird der Fortschritt mittels Punkten auf dem Hyper-Terminal angezeigt.

Wenn am Schluss obiger Bildschirm erscheint ist das Programm erfolgreich geladen worden und kann jetzt neu gestartet werden.

Anschlusskabel.

Die zusätzlichen Anschlusskabel können bei BonusData AG bestellt werden.

Interface A: RJ-11 für die Speisung.

Das Kabel für die Speisung wird immer zum A2D-3 mitgeliefert. Es hat an einem Ende ein RJ-11 Stecker, das andere Ende ist offen und muss selbst entsprechend konfektioniert werden.

Interface A: RJ-11 Kabel für die Speisung

Pin #1 Weiss, Masse
Pin #2 Gelb, Mute-Eingang, muss normalerweise nicht angeschlossen werden.
Pin #3 Grün, Zündschloss-Eingang, wird normalerweise an die Speisung +18.8 - 31.2VDC angeschlossen.
Pin #4 Braun, Speisung +10.8 - 31.2 VDC.

Interface B: DB15-F für COM1 und Ein-/Ausgänge.

Um den PC an COM 1 anzuschliessen ist ein spezielles Kabel von DB15-M auf DB9-F erforderlich, das Download-Kabel. Da sich auch die Ein- und Ausgänge auf diesem Interface sind, ist auf jeden Fall ein spezielles Kabel erforderlich wenn diese benutzt werden.

Das Download-Kabel ist Standard. Hier das Schema 1-5-1.PDF zum Download-Kabel.

Interface B: DB15-F, COM1

Pin #1 TXT, Receive Data, Serieller Daten-Ausgang
Pin #2 CTS, Clear To Send, Steuerleitung für Handshake
Pin #3 DSR, Data Set Ready, Steuerleitung für Handshake
Pin #4 DCD, Data Carrier Detect, Steuerleitung für Handshake
Pin #5 RI, Ring Indikator, Steuerleitung für Handshake
Pin #6 RXD, Receive Data, Serieller Daten-Eingang
Pin #7 DTR, Data Terminal Ready, Steuerleitung für Handshake
Pin #8 RTS, Ready To Send, Steuerleitung für Handshake
Pin #9 GND, Ground, Masse
Pin #10 GND, Ground, Masse
Pin #11 IO1, Ein- oder Ausgang #0
Pin #12 IO2, Ein- oder Ausgang #1
Pin #13 IO3, Ein- oder Ausgang #2
Pin #14 IO4, Ein- oder Ausgang #3
Pin #15 Speisung +10.8 - 31.2 VDC, für die Speisung von angeschlossenen Endgeräten

Beschaltung der Ein- und Ausgänge:

input_output.jpg (15477 bytes)

Eingänge: Die Eingänge müssen durch einen Serie-Wiederstand von ca. 4.7 kOhm geschützt werden. (Siehe oben) Das A2D-3 kann während dem Initialisierungsvorgang zerstört werden, wenn die Eingangsspannung direkt angelegt ist. Mit anderen Worten, beim Aufstart sind die Eingänge kurzfristig als Ausgänge konfiguriert und werden kurzzeitig angesteuert.

Ausgänge: Die Ausgänge sind für eine Last von maximal 500 mA ausgelegt. Bitte beachten Sie die Freischalt-Diode.

Interface C: RJ-45 für COM2, Mikrofon und Lautsprecher.

Um den Monitor, ein PC mit Hyper-Terminal anzuschliessen ist ein spezielles Kabel von RJ-45 auf DB9-F oder DB25-F erforderlich. Da auch die Anschlüsse für das Mikrofon und den Lautsprecher auf dem selben Stecker sind, ist auf jeden Fall ein spezielles Kabel erforderlich, sobald diese benutzt werden.

Hier das Schema 1-7-1.PDF zum Monitor-Kabel.

Interface C: RJ-45, COM2

Pin #1 Speisung +10.8 - 31.2 VDC für die Speisung von angeschlossenen Endgeräten
Pin #2 RXD, Receive Data, Serieller Daten-Eingang
Pin #3 TXD, Transmit Data, Serieller Daten-Ausgang
Pin #4 Masse
Pin #5 Lautsprecher+, 150 Ohm
Pin #6 Lautsprecher-, 150 Ohm
Pin #7 Mikrofon+
Pin #8 Mikrofon-

Kabel für Drucker-Anschluss.

Um den einen seriellen Drucker anzuschliessen ist ein spezielles Kabel von RJ-45 auf DB25-M erforderlich. Da auch die Anschlüsse für das Mikrofon und den Lautsprecher auf dem selben Stecker sind, ist auf jeden Fall ein spezielles Kabel erforderlich, sobald diese benutzt werden.

Hier das Schema 1-8-1.PDF zum Drucker-Kabel.

Impressum.

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Ausgabe: 1.01 vom 18. März 2002


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